Programm

  • Sam Smith / John Legend 08.
  • Roxette 10.
  • Santana Special Guest:
    Gianna Nannini
    12.

    Special Guest: Gianna Nannini

    Italiens Sängerin Nummer eins ist Gianna Nannini ohnehin, ihre Stimme ist weltweit einzigartig, und in ihren Konzerten weiss die sinnliche Rebellin das Publikum zu Begeisterungsstürmen hinzureissen. Auf ihrem Album «Hitalia» präsentiert «la Giannissima» siebzehn grosse Canzoni im ureigenen rockigen Gewand – italienische Musikgeschichte, ganz gegenwärtig.

    Ihren internationalen Durchbruch feierte sie 1982 im legendären Essener «Rockpalast», dem europaweit übertragenen TV-Konzert. Die folgenden Alben «Latin Lover», «Puzzle», «Profumo», «Maschi e altri» sowie die Liveaufnahme «Giannissima» wurden auch im deutschsprachigen Raum allesamt mit Gold ausgezeichnet. Gianna Nannini avancierte mit Hits wie «America», «Latin Lover», «Ragazzo dell’Europa», «Fotoromanza», «Bello e impossibile», «I Maschi» und der mit Edoardo Bennato gesungenen Fussballhymne «Un’estate italiana» zum internationalen Topstar. In Italien war im neuen Jahrtausend kein Album erfolgreicher als ihr «Grazie» mit dem Hit «Sei nell’anima»; schon im Erscheinungsjahr wurde es mit einer diamantenen Auszeichnung prämiert: Fünffach-Platin.

    Die rockige Streiterin wider Machtlust und Machismo wurde zur Botschafterin eines modernen Italiens, zum femininen Sinnbild des Aufbruchs, einige ihrer selbstgeschriebenen Songs gingen um die Welt. Nun holt sie ihrerseits siebzehn Lieder italienischer Autoren, die weltweit Furore machten, in die Gegenwart. «Hitalia» vereint Perlen wie «Dio è morto» von Francesco Guccini mit Klassikern wie Domenico Modugnos «Volare (nel blù dipinto di blù)» und zeigt, welch grossartige Lieder aus dem Belpaese stammen. Gianna hat nicht einfach die bekanntesten italienischen Hits ausgewählt, sondern die schönsten und spannendsten unter den bekannten. Die erste Single, «Lontano dagli occhi» aus der Feder von Sergio Endrigo, nahm die italienischen Charts auf Anhieb im Sturm, das auf Sizilien gedrehte Video rotierte sofort auf allen Kanälen und am 11. Dezember 2014 schnellte «Hitalia» auf Anhieb an die Spitze der italienischen Albumcharts.

    Gianna Nannini macht sich diese Songs in einer hinreissenden Frische zu eigen, erschafft sie gleichsam neu. Dabei kommt ihre alte Stärke zur Geltung, Rock und die grosse Geste des Belcanto, Klassik und Gegenwart zu einer zeitlosen Italianità zu vereinen, wie nur «la Gianna» sie hinkriegt. In «Hitalia» liegt die Essenz all ihres Könnens, sie singt vielleicht leidenschaftlicher und besser denn je.

    Im Mai 2015 startet dann in Italien ihre eigene «HITALIA.ROCKS»-Tournee, die sie im Sommer auch wieder in die Schweiz führen wird – so auch auf die Piazza Grande in Locarno.


  • Stromae Special Guest:
    Rae Morris
    13.

    Special Guest: Rae Morris

    Das Gehen auf dem roten Teppich muss sie wohl erst noch lernen, sonst hört sich aber alles bislang über sie Geschriebene nach einem herrlich normalen Leben an. Rae Morris ist Singer / Songwriterin, 21 Jahre alt und kommt aus der Küstenstadt Blackpool im
    Nordwesten Grossbritanniens, wo sie auch bis heute in einem Haus mit ihren Eltern und ihrem älteren Bruder lebt. Mit vier Jahren bekam sie ihre ersten Unterrichtsstunden am Piano, sie ging zur Schule, studierte am Cardinal Newman College in Preston Musik und Drama und trat nebenbei in Bars und Cafés in und rund um Blackpool auf. Das sind die Fakten. Den Rest erzählt am besten ihre Musik – persönliche, von intimen Stimmungen getragene Texte, die mal als treibende Pop-Songs, mal als elegante Piano-Balladen daherkommen.

    Dass hier ein grosses Talent auf seine Entdeckung wartet, bemerkten 2011 zuerst die Macher der «BBC Introducing Stage» auf den Festivals von Leeds und Reading. Nach diesen Auftritten hielt Rae Morris einigermassen unerwartet einen Plattenvertrag beim Major Label in den Händen, nahm bis 2013 drei EPs auf und arbeitete mit ziemlich namhaften Kollegen zusammen, darunter Bombay Bicycle Club (die sie auch supportete), Tom Odell, Lianne La Havas und Noah And The Whale. Und jetzt steht der nächste grosse Wurf an: Im letzten Jahr schickte Rae Morris drei Singles – «Do You Even Know?», «Cold» (featuring Fryars) und «Closer» – als Vorboten ihres Ende Januar 2015 erscheinenden Album-Debuts «Unguarded» ins Rennen – und fand sich sofort auf dem «BBC Sounds of 2015 Poll» aufgelistet.

    Ziemlich klar, was nun als Nächstes folgt: Nachdem Rae Morris gerade als Support von George Ezra in Deutschland unterwegs war und schon im letzten Herbst auf dem Hamburger Reeperbahn Festival Meriten gesammelt hatte, steht jetzt ihre erste eigene Tournee an. Dann dürfen ihre Fans in elegischen Popsongs, in verwehten Melodien und Raes engelsgleichen Gesängen schwelgen. Ein himmlisches Vergnügen also, am 13. Juli 2015 auf der Piazza Grande.


  • Lenny Kravitz 14.
  • Lo & Leduc / Pegasus / Stress 17.
  • Litifiba Special Guest:
    Anastacia
    18.

    Special Guest: Anastacia

    Man munkelt, sie habe nicht Blut, sondern reinen Soul in den Adern. Das glaubt man gerne, wenn man die elektrisierende, übergrosse Stimme von Anastacia hört. Zum Glück liess sie sich nicht von Produzenten beirren, die aus ihr ein neues Hip Hop-Gör machen wollten, sondern hielt an dem fest, was sie so unglaublich gut kann: Wunderbare Songs mit ihrer kraftvollen, rauhen und doch warmen Stimme zum Besten zu geben. 20 Millionen verkaufte Alben und Hits wie «I’m Outta Love» und «Paid My Dues» geben ihr denn auch Recht. Einfach meinte es das Schicksal trotzdem nicht mit ihr. Die Sängerin erkrankte 2013 an Brustkrebs. Aber Anastacia (Griechisch: die Auferstandene) hat den richtigen Namen: Vergangenes Jahr meldete sie sich mit dem Studioalbum «Resurrection» zurück und ist nun, befreit vom Krebs, bereit, die Bühnen dieser Welt wieder einmal zu erobern.

    Anastacia Newkirk wurde in New York geboren, wuchs jedoch in Chicago auf. Mit 14 kehrte die Tochter eines Nightclubsängers und einer Schauspielerin nach Manhattan zurück. Die chronische Morbus Crohn-Darmentzündung, die sie seelisch wie körperlich permanent belastete, war eine prägende Erfahrung. «Die Krankheit war mein Fenster zu meinen tiefsten Gefühlen. Sie hat mir dazu verholfen, jeden Moment bewusst zu leben.»

    Anastacia versuchte sich in wechselnden Rollen und Engagements, unternahm kleine literarische Versuche. Dann erprobte sie sich als Songschreiberin, bevor sie als Tänzerin und Backgroundsängerin in die Musikszene eintauchte. Ihre Stunde schlug, als sie sich 1998 am MTV-Wettbewerb «The Cut» beteiligte und mit «Not That Kind» Furore machte. Die Musikindustrie riss sich plötzlich um den blonden Wirbelwind mit der schwarzen Stimme.

    Ihr Debütalbum «Not That Kind» mit dem Hit «I’m Outta Love» stürmte an die Spitzen der Charts und machte Anastacia zur Königin des neuen Soul. Das zweite Album «Freak Of Nature» mit dem Hit «Paid My Dues» übertraf diesen Erfolg sogar noch und etablierte Anastacia endgültig als internationalen Star, was sich auch in zahlreichen Auszeichnungen wie World Music Award, MTV Award und Echo dokumentierte. Mit dem dritten Album, das sie nach sich selbst benannte, «Anastacia» und den Hit «Left Outside Alone» enthielt, hatte die Ausnahme-Sängerin das dritte Hitalbum in Folge – ein grandioser Hattrick.

    Ihre markante Soulstimme ist ihr weltweites Markenzeichen. Ihr immenser Wille kann Berge versetzen und scheinbar sogar das Schicksal besiegen. Für Anastacia ist der permanente Kampf ein Merkmal ihrer erstaunlichen Karriere. Mit ihrem neuen Album «Resurrection» zelebriert die unerschütterliche Interpretin ihre Fähigkeit, sich immer wieder neu zu erfinden. Ihre grössten Hits und die aktuellen Songs präsentiert Anastacia diesen Sommer 2015.


  • Bekanntgabe weiterer Acts in den nächsten Tagen.

    Vorverkauf ab 12. März 2015, 08.00 Uhr bei Ticketcorner.

Impressionen 14

  • Backstreet Boys Special Guest:
    Rebecca Ferguson

    Special Guest: Rebecca Ferguson

    „Nach dem Erfolg meines Debüt-Albums ging ich durch eine Phase der Veränderung, die sowohl spannend aber auch beunruhigend war. Kein Text schien wirklich das auszudrücken, was ich fühlte. Also begann ich wieder zu schreiben, um mir selber die Worte zu schreiben, die ich brauchte!“. So selbstbewusst und trotzdem sehr gefühlvoll ist sie heute – die zweifache Mutter und britische Popsängerin: REBECCA FERGUSON.

    Nach vorerst erfolglosen Teilnahmen an verschiedenen Castings schaffte sie es 2010 in der siebten Staffel von The X Factor bis ins Finale. Dort unterlag sie zwar Matt Cardle, erhielt aber wie der Sieger und die Drittplatzierten, One Direction, einen Plattenvertrag mit Sony Music. Die vielen guten Rückmeldungen der Fans ermutigten sie, die gebotene Chance zu packen. Ihre Debütsingle „Nothing’s Real but Love“, die sie zusammen mit Eg White schrieb, erschien im November 2011 und erreichte gleich Platz 10 der UK-Charts. Noch erfolgreicher war das zwei Wochen später veröffentlichte Debüt-Album „Heaven“, das auf Platz 3 kam. Im Frühling 2012 wurden Single und Album auch in Europa veröffentlicht und kamen dort ebenfalls in die Charts.

    Bereits im Dezember 2013 erschien das zweite Studioalbum „Freedom“. Für sie ein ganz besonderes Album, das einen Teil ihres Lebens reflektiert: „Es dauerte eine lange Zeit, bis ich mich an die Tatsache gewöhnt habe, dass mich die Leute als Künstlerin loben. Aufgrund meiner schwierigen Vergangenheit in Liverpool habe ich gelernt, Tiefschläge einzustecken und mit Lob sehr vorsichtig umzugehen. Aber jetzt ist mir klar geworden, dass meine Stimme mein Geschenk ist, und ich bin sehr dankbar dafür und freue mich auf meine „Arbeit“. Dieses Album ist für alle, die an die Kraft der Musik glauben.“
    Sie hat „ihre Stimme“ und die Texte dazu gefunden – überzeugen Sie sich selber – am Freitag, 18. Juli auf der Piazza Grande in Locarno.


  • Bligg / Sido
  • Dolly Parton
  • Jack Johnson Special Guest:
    Kodaline

    Special Guest: Kodaline

    „Wenn du ein Skelet in deinem Schrank hast, so sollst du es auch tanzen lassen”, meinen Steve und Mark, zwei der vier Mitglieder der irischen Alternativ–Rock–Band Kodaline. Im Juli präsentieren die Überflieger Kodaline ihre Songs in Locarno.

    Zusammen mit dem Bassisten Jay Boland und Drummer Vinny May Jnr erlebten Steve und Mark einen brisanten Start. Ihr erster Track „All I Want“ war mit über 100‘000 verkauften Platten in England ein gigantischer Erfolg. Geschrieben wurde das Stück von Steve selbst, der damit eine herzzerreissende Trennung seiner jahrelangen Freundin zu verarbeiteten versuchte.
    Den grössten Erfolg jedoch erreichte der Song durch den hohen Bekanntheitsgrad des dazugehörigen Videos. Ein „Die Schöne und das Biest“-Melodrama, bei welchem der aufstrebende Regisseur Stevie Russell Regie führte. Im Clip gewinnt ein modernes Monster – von Russell selbst gespielt – seine hübsche blonde Arbeitskollegin für sich, was bis jetzt zu über sechs Millionen Clicks auf Youtube führte. Es wurde ebenfalls für die Google-Zeitgeist Werbung ausgesucht, welche von mehr als 13 Millionen Personen gesehen wurde und eine ganze Armee von Fans mit sich brachte.

    In ihrem Debütalbum „In A Perfect World“ sind neben „All I Want“ noch 10 weitere Songs enthalten, an welchen die Jungs während dem grössten Teil des Jahrs 2013 gearbeitet haben. Beeinflusst von verschiedensten Richtungen – unter anderem den Beatles, Radiohead, Bruce Springsteen oder Jackson Brown – ist ein Mix aus ehrlichen, melodischen, gefühlvollen und romantischen Songs entstanden.

    Die jungen Männer – welche bereits seit dem Alter von 15 Jahren zusammen Musik machen – erklären, dass sie bereit sind für den langen Weg, der vor ihnen liegt. Steve sagt: „Wir sind eine sehr neue Band, aber wir werden immer besser werden. Wenn wir die Chance haben, ein neues Album zu machen, wird es um einige Male besser sein als das jetzige.“ Dies ist ein mutiges Statement des Frontmannes, aber genau so meint er es. Sie hätten bereits genügend Material für das nächste Album, so Kodaline. „Alle Songs handeln von Dingen, die uns – nicht nur mir, sondern jedem einzelnen Mitglied unserer Band – passiert sind “, erklärt Jason.


  • James Blunt Special Guest:
    Zaz

    Special Guest: Zaz

    Als die junge Französin Isabelle Geffroy alias ZAZ im Herbst 2010 mit ihrem Debütalbum “Zaz” erstmals in den Schweizer Charts (Platz 10) auftauchte, ahnte hierzulande kaum einer, wie sensationell sich die Dinge für die hochcharismatische Newcomerin in den folgenden zwei Jahren entwickeln würden.

    Jedenfalls vorerst nicht. Doch im Fall von ZAZ sollte vieles anders laufen als bei so vielen ihrer Landsleute zuvor. Ob es nun an der anrührenden Vita der talentierten Weltenbummlerin lag (die ihren Lebensunterhalt zuvor u.a. als Straßenmusikerin im Pariser Künstlerviertel Montmartre verdient hatte) oder einfach nur an der musikalischen Qualität, darüber lässt sich rückwirkend vortrefflich spekulieren. Tatsache ist, dass sich in den Wochen nach dem Album-Release die Songs, allen voran die fulminante Single “Je Veux”, rasend schnell wachsender Beliebtheit erfreuten, sowohl unter Musikfans als auch bei Medienvertretern.

    Das ZAZ-Phänomen blieb allerdings nicht auf Frankreich beschränkt. Auch die Musikfans in der Türkei, Russland, Italien, Griechenland, Serbien, Kanada und Japan lagen der Französin mit der beeindruckenden Stimme in kürzester Zeit zu Füßen.

    Im Mai 2013 erschien mit “Recto Verso” ihr mit Spannung erwartetes Follow-Up-Album, das u.a. die Single “On Ira” enthält, die vom Songwriter und Produzenten Kerredine Soltani geschrieben wurde. Das Uptempo-Stück schlägt die musikalisch-stilistische Brücke zwischen dem ersten und zweiten ZAZ- Album. Es folgt dabei dem neorealistischen Geist von “Je Veux” und dient gleichzeitig als Einladung zu einer Reise. Erzählt wird eine wunderschöne, farbenfrohe und grenzüberschreitende Geschichte, die (glaubt man den französischen Kollegen) in ihrer Art und Weise an das Werk des Post-Impressionisten Paul Gauguin erinnert.


  • Laura Pausini Special Guest:
    Bastian Baker

    Special Guest: Bastian Baker

    Musik war schon immer ein Teil von Bastian Baker’s Leben. Bereits als kleiner Junge, als Musik noch nicht das Zentrum seiner Tätigkeiten war, sang er im Schulchor mit. Heute tritt er mit seinen 22 Jahren und dem Selbstvertrauen eines Profis auf den grössten Bühnen der Schweiz und Europa auf. Um die ersten Indikatoren seines künstlerischen Schicksals zu finden, muss man in seine Jahre als Teenager zurückkehren. Damals hatte er seinen eigenen geheimen Garten, in welchen er sich mit einem Stift und seiner Gitarre begab. Heute begeistert er Tausende von Fans – und am 10. Juli auch die Besucher des Moon & Stars als Special Guest von Laura Pausini.

    Bastian Baker bekam nach dem Abschluss des Sportgymnasiums einen Profivertrag beim Eishockeyverein HC Fribourg-Gottéron. Er beschloss jedoch, sich auf die Musik zu konzentrieren. Claude Nobs, Mitbegründer des Montreux Jazz Festivals, entdeckte Baker, als dieser in einer Bar in Zermatt spielte. Er ermöglichte es Baker, am nächsten Montreux Jazz Festival auf einer kleinen Gratis-Bühne zu spielen. 2012 gewann Baker den Swiss Music Award als „Best Breaking Act National“.

    2011 veröffentlichte er sein Debüt-Album „Tomorrow May Not Be Better“, welches für seinen Durchbruch verantwortlich ist. Es erreichte Platz 3 der Schweizer Charts und wurde mit Platin ausgezeichnet. Die Singleauskopplung „I’d Sing For You“ erreichte Platz 9 und war 36 Wochen lang in den Schweizer Charts.

    Bastian Baker tourt intensiv, mischt sich gerne unter seine Zuschauer und bereichert sich selbst mit unzähligen Fans. Während zwei Jahren performte er hunderte Male. Angeführt wird die Liste von sehr renommierten Locations wie dem Montreux Jazz Festival, dem Paléo Festival und Francofolies de la Rochelle – und nun auch auf der Piazza Grande in Locarno.


  • Negramaro
  • Sunrise Avenue Special Guest:
    Family of the year

    Special Guest: Family of the year

    Family Of The Year sind uns allen im Ohr, seit sie uns den Spätsommer, Herbst und Winter mit ihrem unglaublich schönen “Hero” gerettet und mit dem Stück völlig zu Recht in den Charts abgeräumt haben.

    Und der Geist des Heroen weht auch durch das ganze zugehörige Album “Loma Vista”: Hier wird der grenzenlosen Freiheit gehuldigt, der positiven Energie, der unbändigen Lust nach Leben, dem unbedingten Wunsch, jeden Tag mit der gleichen Leidenschaft, der gleichen Intensität und Freude zu leben, als wäre es der letzte. Die Songs auf Loma Vista entfalten ihre ganze Lässigkeit und ihren Charme live, da fühlen sich Family Of The Year besonders wohl. Es ist, als wolle das Quartett aus Los Angeles – das übrigens eine Patchwork-Familie ist, schließlich sind nur Sänger Joseph und Drummer Sebastian Keefe wirklich Brüder – einfach den kalifornischen Traum in unsere Gefilde tragen. Zusammen mit Keyboarderin Christina Schroeter und Gitarrist James Buckey haben Family Of The Year ihren tanzbaren Indie-Pop mit den psychedelischen Folkanklängen zu einem Album gegossen, dessen Titel an die Gemeinschaft erinnern soll, welche die vier ausmacht. Benannt ist es nämlich nach der Straße, in dem ihr gemeinsames Haus stand, in dem zusammen gekocht, gelacht, aber manchmal auch gelitten wurde. Das typische WG-Leben vier junger Leute eben, die ihre Erlebnisse in einem Dutzend Songs festgehalten haben. Eine Gruppe von Menschen auf engstem Raum – ein Umstand, der die Band spürbar zusammengeschweißt hat, wie man in “Loma Vista” deutlich hören kann. Das einstige Bandquartier ist längst verlassen. Seit Langem sind sie unterwegs, haben ihre Habseligkeiten in einer gemieteten Lagerhalle untergestellt und seither mit Größen wie Mumford & Sons, Ben Folds, Phoenix und Imagine Dragons die Bühnen geteilt. Diesen Sommer kommen Family Of The Year in unsere Sonnenstube auf die Piazza Grande.


  • Udo Lindenberg

Stimmungsbilder